
KREATIN - Positive Wirkungen auf den |
Kreatin als offiziell erlaubte Nahrungsmittelergänzung zur Leistungssteigerung für Sport und FreizeitNachdem das Schweizerische Bundesamt
für Gesundheitswesen in Bern (BAG)
Kreatin als Nahrungsmittelzusatz geprüft und seit August 1995 zugelassen hat,
wird Kreatin als Aufbaumittel von Athleten für praktisch alle Sportarten
angewendet. Mit Kreatin als natürlichem Leistungsverbesserer sind an
nationalen und internationalen Wettkämpfen schon einige Goldmedaillen gewonnen
worden. In einem Communique vom 14. Dezember 1998 hat das Internationale Olympische Kommitee (IOC) in Lausanne in einer offiziellen Stellungnahme verlauten lassen,
dass es keine objektiven Gründe gibt, Kreatin auf die Doping-Liste zu nehmen
und dass Kreatin von Sportlern und Athleten weiterhin als erlaubte
Nahrungsmittelergänzung zur natürlichen Leistungssteigerung eingenommen
werden darf. Kreatin empfiehlt sich deshalb auch für gut trainierte
Freizeitsportler, Bergsteiger etc., die oft an die Grenzen ihrer körperlichen
Leistungsfähigkeit kommen, nicht nur wegen der Steigerung der effektiven
körperlichen Leistung, sondern auch weil die Erholung von großen Anstrengungen
verbessert und beschleunigt wird. |
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Kreatin für Alltag und Beruf, für Vegetarier sowie für Senioren und Rekonvaleszente
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Kreatin: Gesundes Altern
Auf 969 Lebensjahre, die dem biblischen Methusalem zugeschrieben werden, wird es
der moderne Mensch wohl nie bringen. Eine bescheidene Verlängerung der
Lebenszeit und vor allem eine Verzögerung der Alterungsprozesse scheinen aber
durchaus realistisch – möglicherweise mit Hilfe der organischen Säure Kreatin. Der
Stoff bewahrte aber auch Nervenzellen im Tierversuch vor neurodegenerativen
Leiden wie Parkinson oder der Erbkrankheit Chorea Huntington. Doch Kreatin kann
noch mehr, wie Münchner Wissenschaftler an der Neurologischen Klinik der Universität
München jetzt in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Neurobiology
of Aging“ zeigen (Bender et al. 2007): „Die Einnahme von Kreatin führt bei
Mäusen zu einer Lebensverlängerung von neun Prozent“, so
Klopstock. „Die Einnahme von Kreatin wäre aber als bislang
einzige Maßnahme vermutlich relativ problemlos vom Tier auf den Menschen
übertragbar.“ |
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Kreatin: Muskelschutz und RehabilitationEs ist allgemein bekannt, dass schon nach relativ kurzer Bettlägerigkeit sowohl die Muskelmasse als auch die Muskelkraft von immobiliserten Patienten signifikant abnehmen und ein Wiederaufbau des Muskelapparates während der Rekonvaleszenz auch unter regelmäßiger Physiotherapie und mit entsprechendem Krafttraining längere Zeit in Anspruch nehmen kann. In diesem Zusammenhang ist kürzlich ein Durchbruch mit der Anwendung von Kreatin gelungen. Es konnte nämlich gezeigt werden, dass bei freiwilligen Probanden, denen während 2 Wochen ein Bein von der Hüfte bis zu den Zehen eingegipst (immobilisiert) worden war, durch Kreatineinnahme der Verlust an Muskelmasse am immobilisierten Bein im Vergleich zu einer Kontrollgruppe zwar nicht signifikant vermindert werden konnte, aber dass sich sowohl Muskel- und Kraftzuwachs nach Entfernung des Gipses während der Rehabilitationsphase bei der Kreatin-Gruppe deutlich besser entwickelten und die Durchmesser aller Muskelfasern nach der Rehabilitation signifikant größer waren als bei der Kontrollgruppe, die kein Kreatin zu sich nahm. Auf Grund dieser Daten wird für die Rehabilitation, z.B. von Hüft- und Kniegelenk-Operierten Kreatin in Schweizerischen Rehabilitationszentren, wie Bad-Ragaz, bereits schon mit Erfolg eingesetzt. |
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Kreatin als Hilfstherapie bei verschiedenen neuro-muskulären KrankheitenObwohl auf Grund der Befunde aus der Grundlagenforschung die zentrale Rolle von
Kreatin und Phospho-Kreatin umfassend gezeigt und dokumentiert werden konnte,
überrascht es, dass Kreatin in der Humanmedizin bis in neuester Zeit relativ
wenig Beachtung gefunden hat. Es ist nämlich durchaus anzunehmen, dass viele
Patienten mit verschiedenen Krankheiten des zentralen und peripheren
Nervensystems, sowie der Skelettmuskeln, des Herzens, und der Knochen von
Kreatin profitieren könnten. Grundsätzlich kann nämlich gesagt werden, dass
viele Krankheiten, besonders jene im neuro-muskulären Bereich, mit einer
gestörten Zellenergetik einhergehen, d.h. der Energiezustand der Nerven- und/oder Muskelzellen ist in diesen Patienten deutlich vermindert. |
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Fortsetzung folgt in Teil 4! |